• 25Nov

    Was ist denn das für ein Titel?

    Naja, ich habe gerade ’ne OMA eingerichtet. Outlook Mobile Access 🙂

    Und dabei musste ich wieder an zwei DLLs denken, die mir irgendwann zu Zeiten von Windows 98 über den Weg gelaufen sind und die Nebenerwerbsgebiete großer Hersteller vermuten lassen: HPCOLA.DLL und MSOFEN.DLL!

    Komisch, auf den ersten Blick habe ich keine Sammlung von lustigen DLL-Namen im Netz gefunden. Es gibt doch sonst alles?!

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  • 18Nov

    Heute stand mal wieder die Einrichtung einer Exchange-Umgebung an. Ich weiß schon, warum ich das letzte Mal in dieser Situation lieber den exzellenten Kerio MailServer eingesetzt habe…

    Die betreute Firma benutzt 4 bis 5 verschiedene Domains mit immer gleichen Mailkonten, und sowohl beim Senden als auch beim Empfangen soll ersichtlich sein, welche Domain nun gerade benutzt wird. Eigentlich kein Ding, oder? Tja, wer das denkt, kennt Exchange nicht. Oder kenne ich es nicht gut genug?

    Empfangen: OK, das mit dem schrottigen POP3-Connector im SBS 2003 muss ich keinem erzählen. Also mal wieder Cygwin mit cron und fetchmail eingerichtet. Die schöne Lösung mit Mailsammlung beim Provider und zentraler Abholung per UUCP ist leider nicht drin, weil der Provider nicht auf den schönen Namen Tigernet hört 😉

    Erste Idee: Ein Konto pro Benutzer mit allen dazugehörigen Mailadressen, gesammelte Zustellung durch fetchmail an diesen Account, und Server-Regeln zum Einsortieren der Mails in Domain-Unterordner. Das scheitert aber daran, dass Exchange die Information über die ursprüngliche Empfängeradresse nicht durchreicht – jedenfalls nicht so, dass man sie per Regel auswerten könnte. Eine eingehende Mail an xy@domain1.com ist also nicht von einer an xy@domain2.com zu unterscheiden.

    Also läuft es nun so: Mehrere Windows-Konten pro Benutzer, jeweils nach Maildomains aufgeteilt. Als Anhängsel zum Nachnamen gibt es „[Domain1]“ oder „[Domain2]“. fetchmail stellt an die jeweiligen Windows-Konten zu, und dort ist in den Zustelloptionen das eigentliche Hauptkonto als Ziel angegeben. So fließt die Domain in Form des Nachnamen-Anhängsels ein und ist für den Anwender sichtbar. Die Zusatzkonten werden in den Exchange-Adresslisten unsichtbar gemacht und stören so nicht weiter. Nicht schön, aber geht. Das hatten wir doch neulich erst!

    Senden: Auch nicht viel schöner. Man könnte ja denken, dass ein Benutzer alle seine zugewiesenen Mailadressen in einer Auswahlliste in Outlook zu sehen bekommt und dann auswählen kann, mit welcher Identität er gerade verschicken will. Das geht ja schließlich auch, wenn man mehrere POP3-Konten eingerichtet hat. Aber nein, das wäre ja viel zu einfach. Das geht nur mit Zusatztools von IvaSoft: SmartReply für Outlook (50$ pro Client) und ChooseFrom für Exchange (200$). Funktioniert gut, ist dem Kunden aber nicht zu vermitteln. Diese beiden Tools hätte Microsoft mal statt des POP3-Connectors kaufen und integrieren sollen!

    Was also tun, außer sich das Thunderbird-Feature mit mehreren Identitäten pro Konto zu wünschen? Mal wieder der alte Hack mit den Dummy-POP3-Konten, die nur zum Senden benutzt werden. *schüttel*

    So, genug Schauergeschichten für heute. Halloween ist schließlich schon lange vorbei!

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