• 09Feb

    …und es gibt auch kein “nail” in Ubuntu Hardy!

    nail” ist ein Ersatz für das normale “mail” bzw. “mailx” Kommando, das z.B. auf einfache Art und Weise Attachments an eine per Skript verschickte Mail anhängen kann. Aus irgendeinem Grund hat es dieses praktische Progrämmchen aber nicht in die Paketverwaltung von Ubuntu Hardy geschafft! In Intrepid gibt es “nail” wieder, dort allerdings unter dem neuen Namen “heirloom-mailx”.

    Das ist außer mir natürlich auch noch anderen Leuten aufgefallen. Derzeit scheint diese Lösung hier die einfachste zu sein:

    1. aptitude remove mailx
    2. http://packages.debian.org/sid/heirloom-mailx ansteuern und passendes Paket besorgen.
    3. dpkg -i heirloom-mailx*

    Nach den ganzen Problemen mit nicht-funktionierenden Kernels am Anfang von Hardy und dem Booting-from-degraded-arrays-Desaster also mal wieder ein Problem, das nicht so recht zu einer LTS-Version passt… Schade…

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  • 28Jan

    Wie man an diesem Beweisstück deutlich sehen kann, bereitet sich Ubuntu 8.04 (“Hardy Heron”) schon langsam auf das Auslaufen des Long Term Support vor. Mit 8.10 (“Intrepid Ibex”) steht ja sowieso schon ein jüngerer Verwandter auf der Matte. Durchaus sinnvoll, sich um neue Geschäftsfelder zu kümmern!

    Hardys Frikadelle

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  • 25Nov

    Was ist denn das für ein Titel?

    Naja, ich habe gerade ‘ne OMA eingerichtet. Outlook Mobile Access :-)

    Und dabei musste ich wieder an zwei DLLs denken, die mir irgendwann zu Zeiten von Windows 98 über den Weg gelaufen sind und die Nebenerwerbsgebiete großer Hersteller vermuten lassen: HPCOLA.DLL und MSOFEN.DLL!

    Komisch, auf den ersten Blick habe ich keine Sammlung von lustigen DLL-Namen im Netz gefunden. Es gibt doch sonst alles?!

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  • 18Nov

    Heute stand mal wieder die Einrichtung einer Exchange-Umgebung an. Ich weiß schon, warum ich das letzte Mal in dieser Situation lieber den exzellenten Kerio MailServer eingesetzt habe…

    Die betreute Firma benutzt 4 bis 5 verschiedene Domains mit immer gleichen Mailkonten, und sowohl beim Senden als auch beim Empfangen soll ersichtlich sein, welche Domain nun gerade benutzt wird. Eigentlich kein Ding, oder? Tja, wer das denkt, kennt Exchange nicht. Oder kenne ich es nicht gut genug?

    Empfangen: OK, das mit dem schrottigen POP3-Connector im SBS 2003 muss ich keinem erzählen. Also mal wieder Cygwin mit cron und fetchmail eingerichtet. Die schöne Lösung mit Mailsammlung beim Provider und zentraler Abholung per UUCP ist leider nicht drin, weil der Provider nicht auf den schönen Namen Tigernet hört ;-)

    Erste Idee: Ein Konto pro Benutzer mit allen dazugehörigen Mailadressen, gesammelte Zustellung durch fetchmail an diesen Account, und Server-Regeln zum Einsortieren der Mails in Domain-Unterordner. Das scheitert aber daran, dass Exchange die Information über die ursprüngliche Empfängeradresse nicht durchreicht – jedenfalls nicht so, dass man sie per Regel auswerten könnte. Eine eingehende Mail an xy@domain1.com ist also nicht von einer an xy@domain2.com zu unterscheiden.

    Also läuft es nun so: Mehrere Windows-Konten pro Benutzer, jeweils nach Maildomains aufgeteilt. Als Anhängsel zum Nachnamen gibt es “[Domain1]” oder “[Domain2]“. fetchmail stellt an die jeweiligen Windows-Konten zu, und dort ist in den Zustelloptionen das eigentliche Hauptkonto als Ziel angegeben. So fließt die Domain in Form des Nachnamen-Anhängsels ein und ist für den Anwender sichtbar. Die Zusatzkonten werden in den Exchange-Adresslisten unsichtbar gemacht und stören so nicht weiter. Nicht schön, aber geht. Das hatten wir doch neulich erst!

    Senden: Auch nicht viel schöner. Man könnte ja denken, dass ein Benutzer alle seine zugewiesenen Mailadressen in einer Auswahlliste in Outlook zu sehen bekommt und dann auswählen kann, mit welcher Identität er gerade verschicken will. Das geht ja schließlich auch, wenn man mehrere POP3-Konten eingerichtet hat. Aber nein, das wäre ja viel zu einfach. Das geht nur mit Zusatztools von IvaSoft: SmartReply für Outlook (50$ pro Client) und ChooseFrom für Exchange (200$). Funktioniert gut, ist dem Kunden aber nicht zu vermitteln. Diese beiden Tools hätte Microsoft mal statt des POP3-Connectors kaufen und integrieren sollen!

    Was also tun, außer sich das Thunderbird-Feature mit mehreren Identitäten pro Konto zu wünschen? Mal wieder der alte Hack mit den Dummy-POP3-Konten, die nur zum Senden benutzt werden. *schüttel*

    So, genug Schauergeschichten für heute. Halloween ist schließlich schon lange vorbei!

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  • 11Nov

    Natürlich nicht im direkten Sinne. Aber sie schicken immer mehr ältere Server in den verfrühten Ruhestand und helfen so beim Stromsparen. So geschehen am letzten Wochenende mit einem Webserver, der in immer kürzeren Abständen ausfiel. Dank fernschaltbarer Steckdose (mehr dazu demnächst) konnte er kurzfristig wieder zum Leben erweckt werden, aber als ich bei einem Ausfall gerade in der Nähe war und dann doch mal hingefahren bin, habe ich einen Blick ins Gehäuse geworfen. Es grüßten mich die üblichen Elkos mit “Hut hoch”…

    Defekte Elkos

    Defekte Elkos

    Zeitlich war das ganze etwas unpassend, aber was soll man machen. Eine gute Chance, die alte Mühle (Celeron 2,4 GHz, 512 MB RAM, aber immerhin 80er-Platten in HotSwap-Rahmen an einem 3ware PATA) zu virtualisieren. Der benachbarte XEN-Host hat noch genügend Luft :-)

    Die Hoffnung, dass das Board das Kopieren der Daten übers Netzwerk noch durchhält, hat sich natürlich schnell zerschlagen. Also schnell die Platten in eine andere Maschine mit diesen Rahmen gesteckt (die leider somit zum Opfer wurde, sorry nochmal!) und wieder von CD gebootet. Folgendes Kommando hat dann gute Dienste geleistet:

    tar cf - . | ssh xenhost "(cd /mnt/temp && tar xvf - )"

    Natürlich war damit noch nicht alles getan. Als Linux kommt hier Ubuntu 8.04 Server zum Einsatz, es fehlte noch der passende XEN-Kernel. Beim Installieren (über einen anderen Server, schließlich lief dieser ja noch nicht!) wurde ich schon stutzig, als die Version 2.6.24-16-xen angezeigt wurde. Das wird doch nicht etwa immernoch…? DOCH! Noch immer gibt es keine Version des XEN-enabled Kernels in 8.04, die nicht mit dem Netzwerk-Bug daherkommt! Schlafen die eigentlich alle?

    Nur gut, dass ich diese Sache aus den Anfängen von 8.04 schon kannte. Schnell wieder den japanischen Patch gerausgesucht -> funktioniert. Danke!

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  • 01Nov

    Anforderung: Eine XEN-VM, die bisher als SSH-Login-Server benutzt wird, soll auch ein PPTP-VPN bereitstellen. Natürlich mit MPPE-128-Verschlüsselung, wozu will man auch sonst ein VPN haben.

    Idee: pptpd installieren, Konfiguration, Port 1723 und Protokoll GRE weiterleiten, fertig.

    Tja, denkste. Gentoo hat als modernsten Kernel mit XEN-Unterstützung die 2.6.18-xen-r12 im Angebot. Und was fehlt dort? Das Modul ppp_mppe bzw. die config-Option CONFIG_PPP_MPPE!

    Nächste Idee: ppp hat ein USE-Flag namens mppe_mppc, vielleicht bringt das ja etwas. Ein paar Kompilate später ist auch dieser Weg zu Ende. Das ist wohl ein alter Patch, der rein gar nichts bringt.

    Und nun? Vielleicht einen aktuellen Stanndardkernel von Gentoo nehmen und hoffen, dass er als XEN-DomU läuft? Pustekuchen, keine XEN-Unterstützung weit und breit. Immerhin hätte es hier ppp_mppe gegeben!

    Letztendlich habe ich einen Kernel aus Ubuntu 8.04 genommen (2.6.24-19-xen) und nutze diesen nun zum Booten der Gentoo-VM. Das funktionierte aber auch erst, nachdem in /sbin/rc ein paar Zeilen auskommentiert waren, die /proc und /sys einbinden wollen. Das erledigt nämlich der Ubuntu-Kernel schon vorher, also kam es zum Abbruch. Den Tipp habe ich hier gefunden.

    Fazit: Läuft, ist aber nicht schön. Aber es muss ja auch nicht immer alles schön sein. Man denke da nur an das unschöne 0:3 des großen beim kleinen HSV, das zeitgleich stattfand…

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  • 27Okt

    Ich weiß nicht, wie oft ich schon über diese blöde Geschichte gestolpert bin. 5 Mal? 10 Mal?

    MERKE: Wenn in einer PHP-Anwendung komische Sachen passieren, bzw. irgendwelche Dinge nicht passieren -> vor stundenlanger nutzloser Fehlersuche zuerst in die php.ini gucken und überprüfen, ob zend.ze1_compatibility_mode auch schön sauber auf “Off” gestellt ist!

    Heute hat es mich wieder erwischt, dieses Mal gab es Probleme in TYPO3 4.2.2, und zwar beim rtehtmlarea und beim neuen Cache-löschen-Popupmenü. Der RTE wurde gar nicht geladen, und das Cache-Menü poppte nicht auf. Es gab aber (natürlich) auch keine Fehlermeldungen oder Warnfenster.

    Eigentlich wäre es doch sehr leicht, diese Sache abzufangen. Es gibt ein auffälliges Warnfeld, wenn das Install Tool noch aktiviert ist. Warum nicht auch, wenn diese (in diesem Fall) sinnlose Kompatibilitätsoption aktiviert ist? Grrrr… ;-) .

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  • 24Okt

    Vielen Dank an Nico für diesen Link, in dem sich der eine oder andere Admin sicher wiedererkennt:

    http://www.thewebsiteisdown.com

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  • 24Okt

    Mal wieder ein Fall von “Typisch Microsoft”: Ein Windows Server 2003 (in diesem Fall eine Small Business Edition) deaktiviert bei jedem Neustart den Schreibcache seiner Systemfestplatte, wenn er keine Batteriepufferung o.ä. erkennt. Grund: Absicherung gegen Stromausfälle. Auswirkung: Performance wie eine Schildkröte.

    Ob man betroffen ist, lässt sich einfach feststellen: Geräte-Manager -> Laufwerke -> entsprechendes Laufwerk auswählen. In den Eigenschaften unter “Richtlinien” kann man die Haken für “Schreibcache auf dem Datenträger aktivieren” und “Erhöhte Leistung aktivieren” setzen. Die Einstellung wirkt sich sofort aus. Wenn die Haken nach einem Neustart des Servers wieder verschwunden sind: Willkommen im Club!

    Das Setzen eines Schreibschutzes für die entsprechenden Registry-Schlüssel, die hinter diesen Haken stecken, bringt nichts. Abhilfe schafft das Programm dskcache.exe, das es seit Windows 2000 gibt. Trotzdem gehört es nicht zum Lieferumfang und lasst sich nur als “Hotfix auf Anfrage” unter http://support.microsoft.com/kb/811392 herunterladen. Alternativ könnte man bei Google nach Windows2000_KB811392_x86_ENU.EXE suchen ;-) .

    Ein Aufruf von dskcache ohne Parameter zeigt den Cache-Status an. Man aktiviert den Cache über dskcache +p +w. Das kann man nun nach jedem Neustart per Hand oder Batchdatei oder Batchdatei im Autostart machen. Besser ist es aber, einen “Geplanten Task” anzulegen, damit der Aufruf beim Hochfahren automatisch ausgeführt wird, auch wenn sich (wie an einem Server üblich) niemand anmeldet.

    Ich sehe ja ein, dass ein Server – und gerade seine Systempartition – gegen Dateisystemfehler abgesichert sein muss. Trotzdem sollte Microsoft dem Admin die Möglichkeit geben, dieses automatische Abschalten des Caches zu unterbinden, ohne Klimmzüge zu unternehmen.

    Was wohl die Elitetruppe auf Experts Exchange zu dem Thema herausgefunden hat…?

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  • 23Okt

    Interessanterweise kann man bei DD-WRT, einem (DEM!) alternativen Betriebssystem für Router, über das Web-Interface keine zweite IP-Adresse einrichten. Hier habe ich die folgenden Zeilen gefunden, die man auf der Konsole des Routers eingibt. In diesem Fall wird 192.168.1.252 als zweite Adresse eingerichtet.

    ifconfig br0:1 192.168.1.252 netmask 255.255.255.0

    iptables -I INPUT -s 192.168.1.0/24 -d 192.168.1.252 -p icmp -j ACCEPT

    iptables -I INPUT -s 192.168.1.0/24 -d 192.168.1.252 -p udp –dport 53 -j ACCEPT

    iptables -I INPUT -s 192.168.1.0/24 -d 192.168.1.252 -p tcp –dport 53 -j ACCEPT

    iptables -I INPUT -s 192.168.1.0/24 -d 192.168.1.252 -p tcp –dport 80 -j ACCEPT

    iptables -I FORWARD -s 192.168.1.0/24 -o ppp0 -j ACCEPT

    Die Änderungen gehen natürlich beim Reboot des Routers, evtl. sogar bei der nächsten DSL-Einwahl, wieder verloren. Für “mal eben schnell” reicht es aber :-)

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